refugee strike berlin

abolish residenzpflicht, deportation and lager


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Update – Rassistischer Angriff auf das Protestcamp

Mit den Menschen aus der Kneipe in der Dresdner Straße gab es inzwischen ein Gespräch, wobei sich von jeglichen Angriffen auf das Camp distanziert wurde. Es gibt im Camp Kontakte zur Türkischen Linken, es gibt dort auch Aktivist_innen aus der Türkei und viele solidarische Nachbar_innen. Das Szenario “Türkische Nazis” gegen das Refugee Camp wurde besonders von den Bullen propagiert, sie seien jetzt präsent um das Camp vor Angriffen zu schützen. Bullshit! Vermeindlich Verfeindete Gruppierungen unter Migrant_innen und Geflüchteten auszumachen, liegt besonders im Interesse der Repression!

Lasst euch nich auf vorschnelle Urteile und Getratsche ein! Macht euch selber ein Bild! Hört den Geflüchteten zu und schliesst sie nicht aus euren Überlegungen aus! GEMEINSAM gegen alle Nazis, Rassismus und jede Art von Gewalt und Diskriminierung! Solidarität mit den Gefangenen!

Laut Polizei gab es 9 Festnahmen, von denen 5 inzwischen wieder im Camp angekommen sind. Von einer weiteren festgenommen Person wissen wir, dass sie zu unseren Strukturen gehört. Von den noch mindestens 4 Gefangenen soll laut den Bullen mindestens eine Person nicht demnächst freigelassen werden.

Kommt zur Demo: heute 18.6. 17 Uhr, Oranienplatz


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Rassistische Attacke auf Bewohner des Refugee Protest Camps am Oranienplatz/Kreuzberg

Morgen (18.6.) 17 Uhr Oranienplatz: Demo gegen rassistsische Attacken auf Geflüchtete und rassistischen Polizeieinsatz im Refugee Protest Camp!!!

Heute gegen 19:30 wurden Bewohner des Refugee Protest Camps von einer Person unvermittelt mit einem Messer angegriffen. Augenscheinlich war es so, dass Täter war mit seinem Baby und seinem Vater spazieren ging, etwa in der Mitte des Oranienplatzes anhielt, ein sehr langes Messer zog, auf einen Mann loslief, dabei schrie er „Scheiß N.!“ und stieß ihm das Messer knapp über Herz und Lunge in die Brust. Der verletzte Geflüchtete ist momentan im Krankenhaus und nicht in Lebensgefahr. Nach dem Angriff ging der Mann zurück zum Kinderwagen und wollte mit diesem davon rennen. Dabei wurde er von mehreren Campbewohnern verfolgt, bis er schließlich flüchten konnte. Zeitgleich wurde ein VW-Bus gesehen mit mehreren jungen Männern drinnen, die am O-Platz hielten, ausstiegen, wieder einstiegen und davonfuhren. Es ist nicht klar, ob das was mit dem Angriff zu tun hat. Der Angreifer war eventuell türkischer Herkunft. Es gibt Befürchtungen, dass der Angriff aus einem rechten türkisch-sprachigen Milieu kommt.

Die inzwischen eingetroffene Polizei wollte das Baby und die nun hinzugekommene Mutter vom Ort wegfahren, wobei rassistische Äußerungen gegenüber den aufgewühlten Camp Bewohner_innen und Supportern vielen. Anstatt zu deeskalieren und den Freuden der verletzten Person zu erklären, was nun weiter geschehen wird, wie ein Schutz des Camps aussehen würde, wie sicher gestellt werden kann, dass der Täter gefasst wird, wurde geschubst, geschlagen, nur deutsch geredet. Einige Menschen wollten verhindern, dass das Auto mit dem Baby und der Mutter abfährt, einige Menschen legten sich vors Polizeiauto – ohne es anzugreifen, ohne Menschen oder Bullen anzugreifen. Trotzdem wollten die Bullen weiter eskalieren oder sie wollten es nicht, waren aber maßlos überfordert, haben die Situation nicht verstanden und wahllos angefangen, schwarze Menschen festzunehmen. Dabei gingen sie äußerst brutal vor, Fotos werden es beweisen. Eine Hundestaffel war im Einsatz und zwar direkt auf dem Camp Gelände. Sie nahmen damit in Kauf, dass immer mehr Leute die Fassung verloren und sich provozieren ließen, was wiederum zu weiteren Festnahmen führte, bisher sind es mindesten fünf.

Es kam auch zu Provokationen von Passant_innen, die ihren Beifall für den gelungene Angriff ausdrückten oder mehr solche Aktionen forderten. Es gab auch Provokationen aus einer wiederum hauptsächlich von türkische sprechenden Menschen besuchten Kneipe am der Ecke Dresdner Straße. Ob dort sich dort z.B. graue Wölfe treffen ist unklar.

Momentan hat die Polizei den O-Platz umstellt, es befinden sich viele Geflüchtete und Supporter_innen dort um das weitere Vorgehen zu besprechen und den Schutz für die nächste Zeit zu organisieren. Es braucht dort viel Unterstützung, das Unsicherheitsgefühl ist groß und unklar, ob es einen weiteren Angriff geben wird. Bitte kommt für Nachtschichten, die Schichtpläne hängen im Infozelt. Menschen, die ihre Beobachtungen mit uns teilen wollen: kommt bitte vorbei, gern auch zum offenen Plenum (mittwochs 14 Uhr, sonntags 17 Uhr).

SOLIDARITÄT IST UNSRE WAFFE!

Kommt zu Nachtschichten, bringt Tee und Essen, kommt zur Demo am Dienstag. Zeigt den Menschen im Camp, dass die Rassismus nicht von der ganzen Gesellschaft getragen wird!


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Presseeinladung für Tribunal

Einladung zum Pressegespräch am 12. 06. 2013
Ort: Mariannenplatz
Uhrzeit: 13.00 Uhr

Internationales Tribunal der Flüchtlinge und Migrant_innen
gegen die Bundesrepublik Deutschland
Vereint gegen koloniales Unrecht

http://www.refugeetribunal.org/

13. bis 16. Juni 2013
Berlin-Kreuzberg/Mariannenplatz

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie hiermit zur Teilnahme an einer Pressekonferenz am Rondell auf dem Marianenplatz am
Mittwoch, dem 12.06.2013 ein. Dort findet vom 13. bis 16. Juni ein Internationales Tribunal gegen die
Bundesrepublik Deutschland statt. Es wird ein Tribunal der Flüchtlinge und Migrant_innen gegen koloniales
Unrecht und dessen Kontinuität, welche sichtbar wird in der aktuell herrschenden Politik, in dem Handeln
der Behörden und Institutionen, in rassistischen und sozial ausgrenzenden Gesetze, in rassistisch
motivierter Polizeigewalt sowie im Wirken einer aggressiven Wirtschaftstpolitik und der ungehemmten
Durchsetzung von Konzern- und Kapitalinteressen nach innen und nach außen. Die von uns immer wieder
geführten Kämpfe für die Abschaffung der Residenzpflicht, für die Schließung aller Lager, gegen
Abschiebungen und gegen die Plünderung unserer Länder werden ebenfalls zentrale Themen sein.

.

Am Mittwoch, den 12.06.2013 am Mariannenplatz, Bezirk Kreuzberg beginnen wir mit dem dem Aufbau
des Platzes und laden Sie daher um 13 Uhr zu einem Pressegespräch ein. Dort können Sie sich über
folgende Fragen informieren:

1. Was ist das Tribunal und warum wird es durchgeführt
2. Wer organisiert das Tribunal und wer nimmt dran teil
3. Warum wird dieses Tribunal durchgeführt
4. Programm, Inhalte und Ziele des Tribunals
5. Auswertung des Tribunals und zukünftige Planungen

Es werden weitere Pressegespräche jeden Tag vom 13. bis 16. Juni im Laufe des Tribunals immer um 13 Uhr
angeboten.

Das Programme können Sie vom Tribunal Website: http://www.refugeetribunal.org/?page_id=69,
entnehmen.

Kontakt für die Presse
Eylem Silan: 015237865010
Rex Osa: 0176 27873832:
Email: press@refugeetribunal.org

The Caravan-for the Rights of refugees and Migrants
The VOICE (Refugee) Forum Berlin
Handy: +49 (0)170/8788124 | E- mail: the_voice_berlin@emdash.org


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Tribunal Details

KARTE  TRIBUNAL 

Karte

we are building the structure at mariannenplatz on wednesday from 10 am to 10 pm.

2 infopoints
Mariannenplatz    0152 17291861
Oranienplatz          0152 17291844

people are needed for shifts at both infopoints.
you can take shifts writing your name in the chart coming to both places or
you can also call infopoints or fill in the online plan.
(links below)

Mariannenplatz: http://doodle.com/segisspxenabbabn


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International Tribunal against Germany

INTERNATIONALES TRIBUNAL GEGEN DIE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND 

13. – 16. Juni 2013 in Berlin

beginnt in Kürze !!

http://www.youtube.com/watch?v=isIsAZatSwg

Aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus anderen Ländern Europas kommen Geflüchtete und Non-Citizens vom 13. bis 16. Juni 2013 nach Berlin zum Mariannenplatz und Oranienplatz.

Allen Regierungen in Deutschland wird zur Last gelegt, mitverantwortlich zu sein für die weltweite Generierung von Fluchtursachen, für das andauernde Morden an den europäischen Außengrenzen und für das psychische und physische Leid, das wir Geflüchtete, Non-Citizens und MigrantInnen hier in Deutschland tagtäglich erleben müssen.

Wir werden durch persönliche und kollektive Zeugnisse das System der Herrschaft über Geflüchtete und ihre staatlich und gesellschaftlich betriebene Ausgrenzung in Deutschland anklagen. Die besondere Situation von Frauen wird deutlich gemacht. Das Grenzregime zur Abschottung Europas gegen Geflüchtete aus aller Welt durch „Frontex“ wird gebrandmarkt und die verheerenden Zustände in Flüchtlingslagern in Südeuropa und Nordafrika beleuchtet.

Das Tribunal ist gleichzeitig eine Manifestation unseres Widerstandes und der Solidarität gegen das Abschiebesystem, das uns jeden Tag zerstört.

Die Idee für das Tribunal entstand 2009 in Jena bei der Konferenz „Vereinigt gegen koloniales Unrecht in Deutschland“. Seit Monaten werden deutschlandweit die Inhalte des Tribunals vorbereitet.

International Refugee Tribunal

against the Federal Republic of Germany

  June 13 to 16, 2013 in Berlin

 is coming soon!!

http://www.youtube.com/watch?v=isIsAZatSwg

From the 13th to 16th of June 2013 refugees and non-citizens from all over Germany and other european countries are coming to Berlin to Mariannenplatz and Oranienplatz.

All governments of Germany are accused of being responsible for the worldwide generation of causes for escape, for the ongoing assassinations along the EU’s external borders and for the physical and psychological suffering that we fugitives, non-citizens and immigrants here in Germany do have to experience every day.

By means of personal and collective testimonies we will prosecute the system of domination and their state-and socially-driven exclusion in Germany. The border regime to foreclosure Europe driven by “Frontex“ against refugees from around the world will be branded and the disastrous conditions in refugee camps in southern Europe and North Africa will be highlighted .

The Tribunal is also a manifestation of our resistance and solidarity against the deportation system that destroys us every day.

The idea for the Tribunal was established in 2009 in Jena at the conference “United against colonial injustice in Germany”. For months, the contents of the Tribunal were prepared in Germany.

http://www.refugeetribunal.org/

http://thecaravan.org

http://thevoiceforum.org

Grundriss Tribunal Mariannenplatz Tribunal_vs_FRG_2013_Berlin_Program_english

Tribunal_vs_BRD_2013_Berlin_Programm_deutsch

Wir brauchen Dringend Unterstützung!! für die Organisierung einer Infrastruktur für 500 – 1000 Menschen.   Wenn ihr helfen wollt schickt einfach eine email an:         infratribunal@lists.fu-berlin.de       versehen mit den Infos, was ihr machen wollt, ausleihen oder besorgen könnt.

Was wird noch benötigt (Material):
Ausleihen reicht, brauchen die Sachen nur für die 4 Tage.
  • Kabel für draussen
  • Kabel abdeckung matten
  • Schlafsäcke/Isomatten/Decken
  • Schlafplätze (evtl grosser Ort z.b. sporthalle)
  • 20 Bühnenelemente oder Open air Bühne
  • Duschen
  • Grosse Planen
  • Monitore, Fernseher + Abspielgeräte (Video – DVD, Computer) Für die Ausstellungen
  • Beamer
  • LED Grossbildschirm oder Tageslichtbeamer
  • 1000L Wassertank oder kleiner
  • 400m Stahl Seil + Frösche + Spanner
  • Bierbänke + Biertischgarnituren
  • Bauholz + Schrauben(möglichst grosse Platten und dicke Balken)
  • Bauzäune
  • Stoffe + Farben + Pinsel für Transparente
  • Grosse Papier Rolle
  • Pavilions/Zelte
  • evtl. umzugskartons
  • Kühlwagen, gefriertruhen oder ähnliches
Welche Aufgaben sind noch zu vergeben:
Bau von Bühne und Austellungsflächen ein paar Tage vorher
  • Tontechniker
  • Aufbau Bühne ca 15
  • Aufbau Austellungen ca 15
  • Aufbau Zelte ca 20
  • Awarness (bitte nur leute die offen, erfahren und sensibel dafür sind, dass einige Freunde das erste mal aus den Lagern zu einer Aktion gehen, also keine Awarness aus rein linken strukturen, perspektive)
  • Übersetzungen (French, Arabic, Farsi, Türkish, Romani, Urdu, English, German …)
  • Mobilisierung in Lagern Berlin/Brandenburg (Bus verhanden)
  • Plakatieren Flyern
  • Film screening (gerne auch schon vor dem Tribunal z.b. ab morgen!)
  • Toiletten
  • Müll

Email-Adresse für die Presse lautet press@refugeetribunal.org


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Stop deportation of Hasan Dinler!

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Wir haben für die Freiheit Hasan Dinlers demonstriert

Hasan Dinler hat viele Jahre in der Türkei im Gefängnis verbracht. Nach seiner Freilassung wurde er jedoch zu lebenslanger Haft verklagt. Er musste nach Europa fliehen und ist nun dort denselben Isolationsmaßnahmen ausgesetzt wie in den türkischen Gefängnissen.

In Spanien hatte er einen Asylantrag gestellt und wurde abgelehnt. Danach floh er weiter in die Schweiz. Zurzeit befindet er sich in Abschiebehaft in der Schweiz und soll von dort aus nach Spanien abgeschoben werden. Das berüchtigte Dublin II-Verfahren wird auf ihn angewendet. Hasan Dinler hat in der Abschiebehaft einen Hungerstreik angefangen um gegen die Isolation und die rassistischen Verfahren zu protestieren.

Als wir – die revolutionäre Flüchtlingsbewegung vom Berliner Oranienplatz – diese Nachricht erhalten haben, haben wir uns unmittelbar dazu entschlossen eine Spontandemonstration zu machen. Einer unserer Aktivisten kennt Hasan aus dem Gefängnis in der Türkei. Sie waren in derselben Gefängnisabteilung und in derselben Zelle. Und nun leben sie in Europa in derselben Isolation. Und auch hier leisten sie Widerstand gegen die Mächte, die sie isolieren.

Wir sind mit unseren Transparenten und Flaggen vom Protestcamp zum Kottbusser Tor gelaufen. Am Kotti leben viele Menschen aus der Türkei. Dort haben wir ein Café besetzt. Wir haben unsere Transparente von der Galerie herabhängen lassen. Wir haben Parolen skandiert und Reden gehalten. Nach einer kurzen Weile sind Polizeibeamte_innen dazugekommen und haben mit den Mitarbeiter_innen des Cafés geredet, die sich jedoch nicht von uns belästigt fühlten und sich auch nicht bei den Polizeibeamt_innen beschwert hatten. Deshalb hat die Polizei uns weiter demonstrieren lassen.

Wir haben uns eine Weile in den überfüllten Straßen um den Kotti bewegt. Wir haben Reden auf Türkisch und Deutsch gehalten. Menschen haben sich unserem Demozug angeschlossen. Danach wollten wir zu den Botschaften Spaniens, der Schweiz und der Türkei weiterziehen, aber die Polizei hat unseren Weg blockiert. Nach langem Hin und Her mit der Polizei sind wir dann am Brandenburger Tor angelangt. Dort gab es eine Menge Menschen, denen wir uns mitteilen konnten. Während unserer Redebeiträge hat uns eine rassistisch motivierte Frau verbal attackiert. Diese Frau war der Meinung, dass alle Geflüchtete ausgewiesen werden sollten.

Auf unserer Spontandemo haben wir den ganzen Tag über die Formulare der Faxkampagne für Hasan Dinler verteilt. Auch Menschen aus Spanien haben an unserer Spontandemo teilgenommen. Wir haben laut die Freiheit aller politischen Gefangen gefordert. Während unserer Demo wurden wir von mehrerenMannschaftswagen der Polizei begleitet. Die Polizei ist gerade unseren Demonstrationen gegenüber sehr aufmerksam, denn in sehr kurzer Zeit sind immer zahlreiche Polizist_innen und Polizeiautos zugegen.

In der Schweiz soll ein neues Gesetz herausgebracht werden. Die Schweiz möchte jede_n Geflüchteten, der gegen seine/ihre Abschiebung Widerstand leistet, durch betäubende Medikation ruhig stellen und somit die Abschiebung durchführen. Alle europäischen Staaten sorgen dafür, dass die Gesetze für Geflüchtete und Migrant_innen restriktiver werden. Der Widerstand dagegen wird wiederum radikal zerschlagen.

28.5.2013

Turgay Ulu

Berlin

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We demonstrated for Hasan Dinler‘s freedom

Hasan Dinler spent many years in a Turkish prison. After his initial release, he received a lifetime sentence. He had to flee to Europe and here faces the same isolation as in the Turkish prisons.

He applied for asylum in Spain, but was rejected. He is currently imprisoned in Switzerland for deportation to Spain. He is subject to the notorious Dublin II procedure. Hasan Dinler began a hunger strike while imprisoned for deportation to protest against the isolation and racist procedures.

When we, the revolutionary refugee movement centered around Oranienplatz in Berlin, received this message, we decided to hold a spontaneous demonstration. One of our activists knows Hasan from Turkish prison. They were in the same ward and in the same cell. Now they face the same isolation in Europe, so they resist the forces that isolate them.

We marched from our protest camp to Kottbusser Tor with our banners and flags. Many people from Turkey live in this area. There we occupied a café. We hung our banners from the gallery. We shouted slogans and held speeches. After a short while, police officers arrived and spoke to the workers at the café. However, they did not feel harassed by us and did not complain to the police, so the police let us continue our protest.

For a while, we moved about in the crowded streets around the traffic hub. We held speeches in Turkish and German. Other people joined our demonstration. Afterwards, we wanted to proceed to the Spanish, Swiss and Turkish embassies, but the police blocked our route. After a long discussion with the police, we arrived at the Brandenburg Gate. There were many people here who could listen to us. During our speeches, a woman with racist motives attacked us verbally. This woman blared out that all refugees should be deported.

Throughout the day of our spontaneous demo, we handed out blank forms for the fax campaign in support of Hasan Dinler. People from Spain also participated in our spontaneous demo. We loudly protested for the freedom of all political prisoners. Several police squad cars followed our demo. The police pays particular attention to our demonstrations; whenever we protest, scores of police cars and officers arrive instantly.

In Switzerland, a new law is about to be passed which allows officers to sedate refugees who protests against their deportation with medication to facilitate the act. All European countries are creating more restrictive laws against refugees and migrants. All opposition is beaten down radically.

28 May 2013

Turgay Ulu, Berlin

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