News of Berlin Refugee Movement – from inside

Abolish Residenzpflicht! Abolish ‚Lagers‘! Stop Deportations! Right to Work and Study!


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Story by Dawid Krawczyk of Krytyka Polityczna on the Refugee Movement Berlin: “Not everything works out as planned”

On Ohlauer Strasse in Berlin there is a building that once housed a co-educational high school. Later it stood empty. Now refugees live in it. Behind a gate with two guards, under constant surveillance.

‘No, no! You can’t take photos here. Outside the bars you can,’ I hear a few seconds after I decide to enter the school area. Alongside the guards I also see a smiling man coming towards me. He wears a winter cap and a light down jacket. His name is Alnour Ahmad-Hassan, a resident of the school. He calms the guard down.

‘Okay, let’s get out of here. At the corner there is a café. We can sit there and talk in peace,’ Alnour suggests.

‘So this is how it is here now?’ I ask, surprised.

‘Yes, more or less. You see, they are isolating us here completely.’

fot. Andrea Linss
Entrance gate of Gerhart Hauptmann school at Ohlauer Straße, Berlin. 2 July 2014 © Andrea Linss

***

‘What would you like to know?’ asks Alnour several minutes later, sipping his black coffee.

‘Everything, basically.’

‘If everything, it would be good to start at the beginning.’

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exhibition / exposition / Ausstellung – 16.7. – 25.7.

Open every day 9am – 9pm / ouvert chaque jour 9 – 21 heures / Öffungszeiten jeden Tag 9-21 Uhr
for free – Eintritt frei- gratuit

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WE WILL RISE كُلّه ما تَمامْ
Exhibition and Archive in Progress / Ausstellung und Archiv im Prozess / Exposition et archives en cours
المعرض‭ ‬والأرشيف‭ ‬لحركة‭ ‬احتجاجات‭ ‬الاجئين‭ – ‬العمل‭ ‬مستمر
16 – 25 july 2015
RLS Tent / RLS-Zelt / la tente RLS, Straße der Pariser Kommune 8, Ostbahnhof
Contact / Kontakt / Contact / للاتصال : wwr@riseup.net

— english —
WE WILL RISE gives a space for reflection for the people of the refugee movement aswell as an exchange with people who are not (yet) part of the movement. It is a growing exhibition and archive. It focusses especially on the time since the tent actions and the protest march from Würzburg to Berlin, the protest camp on Oranienplatz and the squatting of Ohlauer school. It has the aim to make history visible and accessible and to use it for the present and the future. The exhibition and archive is just a beginning. It can only grow if you take part in it and add what is important to you. We want to struggle together with you for a permanent place for this work.

العربية, deutsch, français -> Continue reading

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Weiterhin Soli-Unterkünfte für Refugees gesucht!

Tausende Menschen sind in diesem Jahr bereits erzwungen obdachlos. Die Räumung des Oranienplatzes und die Teilräumung der GHS-Schule wird täglich fortgesetzt, ob direkt vor Ort oder in den Notübernachtungen, von denen die meisten nur bis Ende März geöffnet hatten.

Ende letzten Jahres wurden hunderte ehemalige Oranienplatz-Bewohner_innen aus ihren Unterkünften auf die Straße gesetzt – ohne Vorwarnung, ohne Hinweise auf weitere Übernachtungsmöglichkeiten und ohne versprochene „Hostel-Gutscheine“. So sollen sich die Refugees auf eine Abschiebung vorbereiten. Mehrfach kam es dabei zum Bruch von Vereinbarung, wie im Fall des Abkommens der Bewohner_innen der Gerhart-Hauptmann-Schule mit dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg oder die „Oranienplatz-Vereinbarung“, in deren Folge keiner von über 500 Geflüchteten einen Aufenthaltsstatus erhielt.

Refugees in Berlin haben gezeigt, dass sie dieser rassistischen „Law-and-Order“-Politik nicht wehrlos gegenüberstehen und führen ihren politischen Kampf fort. Aber auch dieser braucht Rückzugsräume! Aus diesem Grund etablierte sich die Schlafplatzorga am Oranienplatz. Wir versuchen, obdachlosen, zum Teil illegalisierten Refugees einen vorübergehenden Schlafplatz zu organisieren.

Dabei geht es in erster Linie darum, eine Unterkunft bei solidarischen Unterstützer_innen und nicht in sozialen Hilfseinrichtungen zu vermitteln. Es kommen täglich zwischen drei und acht Menschen zum Oplatz. Aus der Liste der möglichen Angebote gibt es jedoch nicht genug Ressourcen, um für alle aktuell obdachlosen Refugees Schlafplätze zu organisieren.

Da die meisten der organisierten Räume nur vorübergehend zur Verfügung stehen, werden weiterhin vor allem Zimmer und Wohnungen benötigt, in denen Refugees übernachten und wohnen können. Wer also kurzfristig oder auch langfristig Schlafmöglichkeiten, Zimmer oder Wohnungen zur Verfügung stellen oder teilen kann, ist herzlich eingeladen sich mit uns in Verbindung zu setzen: schlafplatzorga@gmail.com oder auf dem Info-Telefon: 0176 – 37 32 54 99.

Unter dem Link Soli-Unterkünfte gesucht findet Ihr ein Flyerposter, das ihr gerne verbreiten, verschicken und ausdrucken könnt. Wer sich außerdem vorstellen kann, uns bei der Vermittlung von Schlafplätzen zu unterstützen, ist eingeladen, zu einer Schlafplatzschicht auf den Oplatz zu kommen – Montag bis Freitag, 18 – 20 Uhr.

 

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Demonstration Feb.14th, 1 pm: Money Kills! Stop Collaboration between Germany and Sudanese Regime

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Protestcamp Weißekreuzplatz in Hannover rufen für den 14.02. zu einer Demonstration in Berlin auf. Neben der Kritik an der deutschen Asylpolitik ist zentraler Inhalt der Demonstration der Vorwurf der sudanesischen Asylsuchenden an die Bundesregierung mit dem Regime von Al Bashir im Sudan zu kollaborieren.

Von Hannover werden Busse für eine gemeinsame Anfahrt nach Berlin fahren. Dazu können sich Interessent_innen über die Email fluechtlingscamphannover(at)gmail.com anmelden und Bustickets reservieren. Eine frühzeitige Anmeldung zur besseren Planung wäre wünschenswert.

DEMOFLYERFRONT MONEY KILLS 14-02-2015DEMOFLYERFRONT MONEY KILLS BACK 14-02-2015