News of Berlin Refugee Movement – from inside

Abolish Residenzpflicht! Abolish ‚Lagers‘! Stop Deportations! Right to Work and Study!


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Oplatz: Open letter to district and senate

FullSizeRenderToday the Senate of Berlin and the District Council Friedrichshain-Kreuzberg ordered the removal of the info-point container at Oranienplatz. But be aware:

YOU CANNOT EVICT A MOVEMENT!

Open letter to the Berlin Senate and Friedrichshain / Kreuzberg District Council

(francais en bas – deutsch unten)
Date 13.07.2015
As you know, “The House of the 28 Doors” at Oranienplatz in Kreuzberg was attacked on the night of 30/31.03.2015, in what was probably an arson attack. The solid wooden structure burned down completely in no time at all. The small
information-centre container provided by the District suffered serious fire damage and can no longer be used. The material damage amounts to several tens of thousands of Euros; the weatherproofing materials for the “House of 28 Doors” were funded entirely through donations and all the work on it was done by volunteers.
Fortunately no-one was hurt in the fire.The perpetrator(s) have not yet been identified. Continue reading


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Offener Brief an Frau Kahlefeld

Frau Kahlefeld,

mit diesem offenen Brief wende ich mich an sie zur Schaffung von Transparenz über die Vorgänge am Oranienplatz, die Konsequenzen aus ihrem Handeln und die Verantwortungen die daraus für sie entstehen.  

Mein Name ist Jule. Ich bin Unterstützerin des Camps der Geflüchteten seit September 2012 und war in der Infrastrukturgruppe, weswegen mehrere Versorgungverträge des Camps auf meinen Namen laufen (Strom, Müll, Toilettencontainer). Wir haben uns nie persönlich getroffen, aber wir haben im November 2013 telefoniert. Damals sagten sie mir, sie hätten die Kontokarte des Kontos vom Oranienplatz verloren, die sie kurz zuvor der Finanzgruppe abgenommen hatten. Wir sollten doch einfach eine neue beantragen, hatten sie mir vorgeschlagen. Erinnern sie sich – wir haben uns damals sehr gestritten?!  

Es wurde dann übrigens zusammen mit der ARI eine neue Karte beantragt aber wegen der Weihnachtsfeiertage dauerte die Zustellung mehrere Wochen. Kosten für Essen, Gasflaschen, Müllentsorgung und dringende Reparaturen mussten in dieser Zeit weiter bezahlt werden, um das Leben im Camp zu ermöglichen. Für Auszahlungen von einem Konto bei der Bank für Sozialwirtschaft bedarf es aber einer Karte. Behelfsmäßig musste daher das benötigte Geld auf ein anderes Konto mit einer funktionierenden Karte überwiesen werden. Dafür stellte ich mein Konto zur Verfügung, denn leider haben die meisten Leute vom Oranienplatz kein Konto. Für die Transaktionen und Verwendungen liegen übrigens Belege vor. Ebenso wie die ARI habe ich zu keiner Zeit mit über die Verwendung des Geldes entschieden. Continue reading