News of Berlin Refugee Movement – from inside

Abolish Residenzpflicht! Abolish ‚Lagers‘! Stop Deportations! Right to Work and Study!


Leave a comment

Pressemitteilung zur Demonstration LAMPEDUSA in BERLIN 17.08.2013

Aufruf zur Demonstration LAMPEDUSA in BERLIN    
Samstag 17.08.2013 16 Uhr Oranienplatz.

Wir arbeiteten und lebten in Libyen, einem Land auf unserem Kontinent Afrika, das uns die Möglichkeit gab, unsere Existenz zu sichern.

Mit der Intervention der NATO zum „Schutz der Zivilbevölkerung eskalierte der Krieg und wir verloren unsere Existenz. Viele verloren in Libyen ihr Leben. Die meisten von uns flüchteten in überfüllten Booten übers Mittelmeer.  Viele starben auf der Überfahrt. So kamen wir nach Lampedusa in Italien.   Wir hatten nie die Absicht nach Europa zu kommen.

In Italien lebten wir unter unwürdigen Bedingungen in Lagern.

Nachdem uns der Flüchtlingsstatus zuerkannt wurde gab es von Seiten der italienischen Behörden weder weitere materielle Unterstützung noch politische Lösungsansätze für uns. Wir fanden uns wieder ohne Unterkunft und ohne Chancen auf dem Arbeitsmarkt.  Italien forderte uns auf, in andere europäische Länder zu gehen. Continue reading


Leave a comment

PM (5.8.2013) vom Netzwerk protestierender Geflüchteter und Unterstützer_innen aus Berlin und Brandenburg

1. Berlinweiter antirassistischer Spiel- und Badetag in Reinickendorf

Samstag, 10.8. 10:00 bis 19:00 Uhr, Eichborndamm 124, vor dem Marie-Schlei-Haus

Mit Hüpfburgen, Wasserrutschen, Plantschbecken, Mal- und Schminkstraße, Schokokuss-Wurfmaschine, Spielmobil etc. … eigene Ideen sind willkommen!

Egal, wo es derzeit Diskussionen um Orte für die Unterbringung von Geflüchteten geht, werden neben der NPD rassistische Gruppierungen und selbsternannte, so genannte “Bürger_inneninitiativen” aktiv. Sie hetzen gegen das Recht auf Asyl, versuchen die Unterbringung von Geflüchteten in ihrem Umfeld mit allen Mitteln zu verhindern und diskriminieren sowie kriminalisieren pauschal alle Geflüchteten. Dabei versuchen sie nicht nur, aber insbesondere im derzeitigen Wahlkampf an zunehmende rassistische und sozial ausgrenzende Argumentationsmuster der herrschenden Politik nach dem Motto „Das Boot ist voll“ Continue reading


Leave a comment

Pressemitteilung (01.08.2013) vom Netzwerk protestierender Refugees und Unterstützer*Innen aus Berlin und Brandenburg gegen Lager und Abschiebung in Eisenhüttenstadt

Pressekontakt: 0152-17246673

### Proteste gegen rassistische NPD-Kundgebungen in Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde geplant ### Lagersystem gehört weiterhin abgeschafft! ###

Am kommenden Samstag, den 03. August, plant die NPD Kundgebungen vor den Lagern in Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde, um Anschluss an vorhandene rassistische Ressentiments in Teilen der örtlichen Bevölkerung zu suchen. Diese Provokation werden wir nicht unbeantwortet lassen! Ab 09:30 Uhr sind Gegenproteste in Eisenhüttenstadt geplant. Treffpunkt für gemeinsame Busanreise aus Berlin ist um 07:00 Uhr am Refugee-Camp am Oranienplatz.

“Dieser Menschenverachtenden Stimmungsmache gegen Geflüchtete in Brandenburg und Berlin setzen wir Solidarität und Entschlossenheit
entgegen!”, so der Pressesprecher des Netzwerkes, Peter Frank

Wir wehren uns konsequent gegen faschistische Propaganda und institutionellen Rassismus!

Das Lagersystem gehört abgeschafft! Wohnungen für alle!

Asyl ist Menschenrecht! Nazis vertreiben – Flüchtlinge bleiben!


4 Comments

4. UPDATE: Abschiebung nach Pakistan heute stoppen!!!

Das Netzwerk „Stopp Deportation“ jubelt über erfolgreiche Aktionen vor und im Flughafen, die drei angekündigten Aktionen wurden durchgeführt und mehr… Es wurde heute niemand aus Tegel abgeschoben und niemand wurde während der Aktionen festgenommen!

Was alles passiert ist:

Es gab eine spontane Straßenblockade auf der Zufahrtsstraße zum Flughafen, die wandelte sich dann in eine Demo um und wurde dann relativ schnell von Bullen gekesselt. Damit war die Straßenblockade für mehrere Stunden perfekt.

Im Flughafen selber wurden massiv Flugblätter verteilt und Passagiere davon überzeugt, dass sie die Deportation im Flugzeug verhindern können. Mehrere Menschen waren dazu bereit!

Auch der Flughafenabschiebgewahrsam wurde blockiert, dabei gabs Pfeffer von den Grünen.

Dann fand nach dem Ende des Check-in eine weitere Demo am Haupteingang des Flughafens statt, mit Sambaband und weiteren Fluggastinfos.

Und zudem hat sich der Abflug noch um eine Stunde verschoben, als Grund wurde eine Bombendrohung angegeben!

Laut einem Oberbullen fand die Abschiebung aus Zeitgründen nicht statt.

Allerdings trübt die Freude die Nachricht aus Wien, dass dort min. zwei Geflüchtete nach Ungarn und zwei nach Doha abgeschoben wurden. Zudem ist auch der heutige Erfolg evtl. nur ein Aufschub der Deportation. Und es werden fast täglich ohne viel Aufsehen und ohne Protestaktionen Menschen abgeschoben. No Border, No Nation!!!


1 Comment

3. UPDATE: Abschiebung nach Pakistan heute stoppen!!!

KOMMT ZAHLREICH UND AM BESTEN IN KLEINGRUPPEN UND WENIG AUFÄLLIG UM 18 UHR ZUM FLUGHAFEN TEGEL!!!

es gibt von unserer Seite drei Aktionsvorschläge:

1) spontane “Mahnwache” vor dem sog. Rückführungsgefängniss (vom Haupteingang zu Terminal A nach rechts in den Fahrstuhl, dort ins Untergeschoss, nach rechts raus.) Dort sind linker Hand zwei große Tore, die zum Flugfeld führen, dort werden später die Geflüchteten zum Flugzeug gebracht. Die Rückführungsbehörde befindet sich gegenüber dieser beiden Tore auf einer Mittelinsel, etwa 15 m von den Toren entfernt. Uhr müsst der Strasse in die Kurve folgen, dort befindet sich rechts die Tür der Rückführungsbehörde (steht klein auf dem Klingeschild)

2) Informieren der Passagiere des Fluges um 19 Uhr beim Check-In (QR 056 Qatar Airways um 21:55) über die geplante Abschiebung. Sie können diese verhinder, wenn sie dem Piloten/der Pilotin mitteilen, dass sie um ihre eigene Sicherheit fürchten. Die Pilotin hat das Recht sich zu weigern, Flüchtlinge mitzunehmen. Ein Gespräch mit dem Piloten kann erwirkt werden durch die Weigerung sich hinzusetzen oder das Handy auszuschalten.

3) spontane “Mahnwache” oder Demonstration auf der Zufahrtsstraße zum Flughafen, kurz nach der Brücke über den Spandauer-Schifffahrtskanal. Bringt Transpis, Instrumente, etc. mit!!!

Wir vom Aktionsbündnis konzentrieren uns auf Aktionsvorschlag Nr. 2 und bitten euch vor allem die anderen beiden Aktionen durchzuführen!!! Die Mahnwachen sind nur wirksam und durchführbar, wenn min. 50 Leute dabei sind. Bei diesen Aktionen geht es besonders um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, die Abschiebung verhindern können am ehesten die Passagiere.

Antirepression:

Der berliner Ermittlungsausschuss ist heute abend für uns da, zur Unterstützung gegen Repression! Wenn Menschen aus eurer Bezugsgruppe festgenomen werden oder ihr Festnahmen beobachtet (lasst euch Vor- und Nachnamen zurufen, super ist auch das Geburtsdatum) könnt ihr den EA anrufen: 030/6922222. Ab 19 Uhr wird dort eine Person am Telefon sitzen, vorher gibt es den Anrufbeantworter, der dann ab 19 Uhr abgehört und bearbeitet wird! Der EA wird sich gegebenfalls darum kümmern, das ihr durch eine/n Anwält_in betreut werdet.
http://ea-berlin.net


Leave a comment

PM (26.07.2013): Netzwerk Lager Eisenhüttenstadt – Protestierende Refugees und Unterstützer*Innen aus Berlin und Brandenburg

#### erneuter Skandal – Genadi K. am Donnerstagabend aus Krankenhaus entführt und rechtswidrig abgeschoben ### Abschiebehaft von Usman Manir aufgehoben, Deportation gestoppt ### Tuberkulose und Hepatits-C Fälle im Abschiebeknast — Ausländerbehörde und Innenministerium schweigen ### Besuchsrecht für Camp-Teilnehmer*Innen weiterhin eingeschränkt ###

Gestern Abend wurde der letzte noch im Hungerstreik befindliche Geflüchtete aus dem Eisenhüttenstädter Krankehaus heraus abgeschoben. Er
befand sich dort seit mehreren Tagen aufgrund seines instabilen gesundheitlichen, physischen und psychischen Zustandes. Er befand sich
ca. 14 Tage im Hungerstreik, mehrere Tage davon nahm er keine Flüssigkeit zu sich. Ein zuständiger Amtsarzt oder gar das Krankenhaus
selbst müssen ihm trotz Hunger- und Durststreik sowie psychotraumatischer bzw. Posttraumatischer Belastungsstörungen gestern eine “Haft- und Reisetauglichkeit” attestiert haben. Dieses Attest wird von Freund*Innen und Unterstützer*Innen sowie seiner Anwältin, die bis zuletzt zu ihm persönlich Kontakt hatten, mehr als angezweifelt! Continue reading


1 Comment

Aufruf zur Demo der Geflüchteten in Bitterfeld am 1. August 2013 um 10:30

english, farsi, arabic, frensh below!!!

Wir Flücht­lin­ge im Land­kreis Bit­ter­feld wer­den ge­zwun­gen in iso­lier­ten La­gern zu woh­nen, die mit­ten im Wald, fern­ab von Ein­kauf­mög­lich­kei­ten, Ärz­ten und sons­ti­gen Orten ge­sell­schaft­li­chen Le­bens lie­gen. Die Si­tua­ti­on in den La­gern ist sehr schlecht. Die Zim­mer sind klein und über­be­legt. Die Kü­chen­ge­rä­te, Toi­let­ten und Bäder sind ka­putt oder zu we­ni­ge. Die Heim­lei­ter der Lager im Land­kreis Bit­ter­feld kon­trol­lie­ren und be­dro­hen uns. Sie miss­ach­ten un­se­re Pri­vat­sphä­re. Continue reading


Leave a comment

PM (17.07.2013) vom Netzwerk Lager Eisenhüttenstadt – Protestierende Refugees und Unterstützer*Innen aus Berlin und Brandenburg

Das Netzwerk bewertet den Besuch des Innenstaatssekretärs Rudolf Zeeb als reine Alibiveranstaltung zur Imagepflege und Wahlkampfpropaganda. In typisch unkonkreter Polemik wird reflexhaft wiederholt, was seit Jahren versprochen wird – bessere Versorgung, Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen. Passiert ist nichts. Continue reading