News of Berlin Refugee Movement – from inside

Abolish Residenzpflicht! Abolish ‚Lagers‘! Stop Deportations! Right to Work and Study!

Refugee Guide Berlin


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The Refugee Guide Berlin is out!

The Sleeping Place Orga Group has just created a print and digital version of the Refugee Guide Berlin in English.

Refugee Guide Berlin

Refugee Guide Oplatz

About:

This booklet is made for you – refugees living in Berlin, with or without papers, especially for those, who have just arrived and need some orientation. It will help you to get information on all aspects of life, no matter where you are from or what status you have. We have often witnessed how difficult life can be for refugees in Germany. Racism, ignorance and the indifference of German authorities have meant that many refugees who came here to find shelter from war, poverty and persecution are completely on their own and are often faced with homelessness and poverty.

NO ONE FLEES WITHOUT REASON

Yet, for all those, who are concerned: you are not alone! We regard every human being as equal regardless of constructions like nationality or the passport you have. Hence, everybody should have the same rights, access to work and accommodation. We disagree with the existing state, in which refugees are forced to live packed into camps, having no control about their wellbeing and being permanently threatened by deportation.

What is the difference between refugees and ‘normal’ citizens besides the fact that the former had to flee from their homes? There is none. Many out there agree with us and show solidarity with refugees in many different ways: political action, accommodation support, medical help, food, legal assistance, to name only some. This booklet aims at providing you with information about the different kinds of support and possibilities of self-organization you can get to live your life in Berlin in dignity and a more independent way.

Link: FINAL_RefugeeGuideBerlin-WEB

Booklet versions in French, Arabic, German and Italian will soon follow. If you want to obtain print versions or if you can offer any help with translations, contact schlafplatzorga@gmail.com

Please spread and share!


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Oplatz construction political campaign > Call for support

Oplatz boat model

Oplatz boat model

[Deutsche Version unten]

Dear all,
we would like to revive the Oplatz as soon as possible and organize the construction of a boat-like-infopoint-building – to be present and visible again as a refugee movement and to have a safe space for refugee-/activists to meet, get informed, get involved in political action. As you can read in the last protocols from Sunday’s open plenum, the decision for this construction was taken by refugees on September 20th 2015.

In order to get such a boat-like-oplatz-building we need a big political campaign.

For this we need a lot of support!

Do you have experiences with politicial campaigns? With finances? With project management? Do you have big networks you can activate to support? Would you contribute to the publicity of the campaign with an event? Would you just like to be part of it? Continue reading


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Flüchtlingen helfen und dann? Discussion meeting at Mehringhof, October the 5th, at 7 p.m.

Bündnis für Bedingungsloses Bleiberecht

Alliance for unconditional right to stay

(german text below)

Hello everybody,

we invite initiatives and individuals to our open meeting tomorrow, Monday October the 5th, at 7PM, at Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, in Berlin Kreuzberg. We want to discuss about the question, what comes after the big wave of solidarity shown in the last weeks by the civil society and how it can be transformed in some kind of political movement. We want to talk about the politics and the bad laws made by the german government in the meantime and why the refugees are not asked in the big german public discussion. To give a little input, there will be several persons of different initiatives on the podium. English, french and arabic translation will be provided.

Hope to see you

yours Alliance for an unconditional right to stay / Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht

Flüchtlingen helfen und dann?

Eine Diskussionsveranstaltung am 05.10.2015 um 19 Uhr im Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, Berlin Kreuzberg. Tausende helfen. Tausende machen mit. Tausende zeigen praktische Solidarität gegenüber Geflüchteten. Sie sortieren Kleiderspenden und verteilen Lebensmittel. #refugeeswelcome heißt es in der Bevölkerung, auch wenn man dabei nicht vergessen darf, dass es auf der anderen Seite immer noch genug Rassistinnen und Rassisten gibt, die den Geflüchteten lieber mit Hass statt mit Luftballons begegnen. Ein Blick in die sozialen Medien liefert den nötigen Realitätscheck. Doch was bleibt nach der Hilfswelle? Wie wird das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in zwei oder drei Monaten aussehen, wenn die erste Euphorie verflogen ist? Was passiert eigentlich mit den Geflüchteten, die man bei der praktischen Arbeit kennen gelernt hat und die aufgrund der aktuellen Gesetzeslage nicht in diesem Land bleiben dürfen? Denn noch während die Bundesregierung sich für die Willkommenskultur ihrer Bürgerinnen und Bürger loben lässt, wird im Innenministerium mit Hochdruck an den nächsten Bleiberechtsverschärfungen gebastelt – mit fatalen Folgen für die Schutzsuchenden. Auf politischer Ebene heißt es eben gar nicht #refugeeswelcome, dort setzt man nach wie vor auf Abschreckung, Abschiebung und Abschottung, um der Flüchtlingsströme Herr zu werden. Wir wollen an diesem Abend darüber sprechen, wie praktische Hilfe und politische Arbeit zusammenkommen können und ganz konkreten Fragen nachgehen:

→ Was fordert der selbstbestimmten Protest der Refugeebewegung und wie kann man ihn unterstützen?
→ Wie kann man sich gemeinsam politisch engagieren und organisieren?
→ Was können wir für eine neue Flüchtlingspolitik tun?

→ Was sind eigentlich die wirklichen Fluchtursachen und wie können wir sie bekämpfen?

Es diskutieren Christiane Beckmann von Moabit hilft, Napuli Langa vom Refugee Movement Oranienplatz, Vertreter_innen vom Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht u.a.

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Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht

 


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Festival against Racism/ Festival gegen Rassismus – 2015 (photos)

“Selbstbestimmt kämpfen, solidarisch vernetzen!”
“Fight autonomously, network for solidarity!”

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4.-6. September at Blücherplatz in Berlin-Kreuzberg


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Verwaltungsparanoia und Zeltphobie des Bezirks verhindern fast das “Festival gegen Rassismus” auf dem Blücherplatz!

ENGLISH BELOW:

Einladung zur Pressekonferenz vom Bündnis Festival gegen Rassismus und den Geflüchteten vom Protestcamp am Oranienplatz sowie der GHS in der Ohlauerstr.:

Datum: Donnerstag, den 27.08.2015
Zeit: 10 Uhr
Ort: Protestcamp am Oranienplatz

Festival gegen Rassismus 2015
“Selbstbestimmt kämpfen, solidarisch vernetzen!”
4.-6. September auf dem Blücherplatz in Berlin-Kreuzberg.

Unzählige rassistische Vorfälle und gesellschaftliche Ereignisse in Deutschland machen das “Festival gegen Rassismus” und eine emanzipatorische Gegenöffentlichkeit von Menschen, die von Rassismus betroffen sind, unabweisbar. Exemplarisch seien hier nur die rassistischen Mobilisierungen von Pegida, Bärgida, Legida & Co. genannt und die mit der Pegida-Agenda völlig in Einklang befindliche Verschärfung des Aufenthaltsgesetzes. Ein weiteres Beispiel sei der Zuschnitt und Verlauf des NSU-Prozesses in München, der die politische Dimension des Terrornetzwerks systematisch ausblendet und die Betroffenen und Angehörigen selbst als Nebenkläger_innen noch marginalisiert. Rassismus ist nicht einfach ein gesellschaftliches Randphänomen von rechts, sondern findet durchaus unzensiert aus der breiten Mitte der Gesellschaft heraus Zuspruch. Positionen und Meinungen von Betroffenen finden in der Öffentlichkeit keinen Platz. Das Festival hingegen soll als Plattform für Menschen mit Rassismuserfahrungen dienen und einen öffentlich- zugänglichen Ort des antirassistischen Widerstands darstellen.

Die Zeltphobie des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg nimmt immer absurdere und repressivere Züge an

Bereits in 2012 und 2013 richtete sich das “Festival gegen Rassismus” gegen die rassistischen Zustände im Land. In diesem Jahr kommen nun die rassistischen Schikanen des Bezirks erschwerend hinzu! Zelte sind zwar für das fahrlässige Heraufbeschwören einer humanitären Katastrophe infolge einer gescheiterten Geflüchtetenpolitik und als Abschreckungsmittel gegen Menschen auf der Flucht sehr willkommen – aber Protest- und Festivalzelte, zur Thematisierung dieser Zustände, stellen dem Bezirk zufolge eine zu große Gefahr dar: Nachdem Workshop-Zelte bereits zwei Mal zum festen Bestand des Festivals gegen Rassismus gehört haben, ohne jegliche Probleme zu verursachen, soll von ihnen nun plötzlich die wohl gravierende Gefahr ausgehen, dass in ihnen Menschen übernachten könnten! Und die für den Gebrauch von Zelten aufgeführten, bisher schlüssigen Argumente werden nunmehr gegen uns gerichtet in Form einer Empfehlung, doch stattdessen umliegende Räume aufzusuchen. Das erreichte Maximum an Kompromiss sind an zwei Seiten offene Pavillons – völlig unzureichend für das geplante Programm. Zum Arsenal der neuen bürokratischen Hürden gehörte auch die Frage nach dem Gewicht der Stände. O-Ton der Stände-Vermietung hierzu: “Das sind die Stände, die seit 30 Jahren in der Bundesrepublik aufgestellt werden; nach dem Gewicht hat noch niemand gefragt!” Und all das, nachdem uns nach über zwei Monaten noch nicht einmal eine schriftliche Bestätigung über den Eingang unseres Antrags vorlag. Dabei wird der Bezirk bei der Frage nach den Zelten wohl von den Gespenstern seiner eigenen repressiven Politik heimgesucht. Denn seit 2013, seit der Amtsübernahme von Monika Hermann, wurden das Refugee-Protestcamp am Oranienplatz durch koloniale Teile-und-Herrsche-Taktiken ganz und die besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule zum Teil geräumt. Im gleichen Zeitraum wurde unter Federführung von CDU-Hardliner Frank Henkel die Görli-Task-Force errichtet, wodurch sich keine nicht-weiße Person mehr frei am und im Görlitzer Park bewegen kann, ohne jederzeit nach dem Ausweis gefragt oder gleich verhaftet werden zu können; die Gerhart-Hauptmann-Schule ist – nach dramatischer Dachbesetzung im Juni 2014 – zum Gefängnis für die Bewohner_innen des Gebäudes geworden. In Zeiten sichtbar zunehmender rassistischer Hetze und Mobilisierung, stellt das Verhalten des Bezirks umso mehr eine unzumutbare Provokation für uns dar. In diesen Zeiten rufen wir als Festivalbündnis zu mehr Solidarität und Widerstand auf: “Selbstbestimmt kämpfen, solidarisch vernetzen!”.

Wir verlangen, dass wir das Festival so, wie wir es für richtig halten, stattfinden lassen können: Mit geschlossenen Workshop-Zelten für eine angemessene Arbeitsatmosphäre, für Filmvorführungen und

Berlin, den 24.08.2015

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DEVRİMCİ MÜLTECİ HARKETİ DENEYİMLERİNİ AKTARIYOR/ Revolutionary Refugee Movement Shares its Experiences

P1050098Our movement, which is a self-organized refugee movement centered in Germany, has organized exhibitions in order to share the experience of the resistance we have been holding on the streets in Germany and all around Euroupe for many years with different groups. We had the first exhibition in a big tent at Ostbahnhof. During the two weeks of exhibition, there were also many different seminars and concerts in the tent.

We have our writings and paintings printed on big wooden blocks in this exhibition. Besides, people can use the laptops and headphones in order to listen and watch the interviews, films and music about our resistance. All the published news about us and our internal discussions are archived in a way that whoever wishes can reach them.

Our exhibition is on display at the Kreuzberg Museum in Berlin at the moment. Our archives will be exhibited there until the end of October. However, we had a shocking controversy at the opening of exhibition. The chief of the museum said that he did not want the piece we put right at the entrance of the exhibition because it was criticizing the mayor of Kreuzberg. They did not want the critique about the mayor, who actively participated in the attacks against our spaces or resistance and in the demobilisation operations towards the resistance, at the front side of museum.

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Opening of the exhibition “We will Rise”

On 7 August the exhibition and archive “WE WILL RISE” Has started in the “FHXB Museum”, Afterwards we walked through kreuzberg and visited Oranienplatz and Continue reading