News of Berlin Refugee Movement – from inside

Abolish Residenzpflicht! Abolish ‚Lagers‘! Stop Deportations! Right to Work and Study!


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TSCHAD – WORKSHOP about the current situation in the country by activists

14.02.2016 | 15 Uhr (3 pm) | Kreuzberg Museum FHXB
Adalbertstr.95a, Kottbusser Tor U8-U1

from the group Chad Youth in Germany

*English – We will explain the system in Chad*
In our workshop we will speak first about the 103 children from Chad, who got kidnapped in October 2007 by the french aid-agency „L’Arche de Zoé“ pretending that they are orphans. After that three workers from this aid-agency got imprisoned. When in 2008 rebels wanted to overthrow the regime of Idriss Deby and take over the power in the capital N´Djamena, France and the regime made a deal: If the regime is letting the workers from „L’Arche de Zoé“ out of prison, France will fight the rebels with his army.   Continue reading


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Social city – Refugees are Neighbors

Where: Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Str. 65, 10961 Berlin Kreuzberg
When: Thursday,  4. Februar 2016, 18.30 o’clock

Farsi       Arabisch

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Lager Mobilisation in Berlin: The “Welcome To Wedding”-Map is here!

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deutsch weiter unten.

The very first Version of the “Welcome To Wedding”-map, in 7 languages, is here and free for downloading. This map was made by the local Lager Mobilisation Group in Berlin-Wedding; this group meets every sunday from 5-7 pm in der Exerzeristraße 28. The members of this group are the illegalized people from the Lagers and people from the neighbourhood. If u want to join, come through; the meeting is open for everybody with a respectful attitude towards other people. For the latest news, check out the Facbook-event.

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Berlin für Alle – Eine Einladung

berlin für alle

Berlin für alle!

deutsch – english – français – العربية فارسی

Sonntag 14.02. | 13 Uhr | Haus der Demokratie und Menschenrechte | Greifswalder Str. 4 | Berlin

Es ist Zeit für eine soziale und antirassistische Offensive in Berlin! Eine kaputtgesparte städtische Infrastruktur und fast 80.000 Menschen, die in Berlin in 2015 neu angekommen sind, stellen die soziale Frage in einer neuen Dringlichkeit. Wir wollen diese Situation nicht den Rechten überlassen, weder der extremen Rechten, noch den Marktradikalen und ihrem Spar- und Kürzungswahn. Ihr Ziel ist es, die Alteingesessenen gegen die Neuangekommenen und die Unter- gegen die Mittelschicht auszuspielen. Nur eine neue soziale Allianz kann das verhindern. Wir brauchen einen Zusammenschluss der sozialen und politischen Kräfte, der die Konflikte der Stadt benennt und offensiv führt: Wohnungsnot, Rassismus, Angriffe gegen Geflüchtete, Zwangsräumungen, unhaltbare Zustände beim Lageso, teure Prestigeprojekte, usw. Einen Zusammenhang, der solidarische Praxen weiterentwickelt, der in der Lage ist, ein breites Angebot zur politischen und aktivistischen Partizipation zu machen und der bestehende Initiativen sichtbarer macht, ohne sie zu vereinnahmen. Continue reading


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geflüchtete Menschen werden Nachbarn

Soziale Stadt für Alle –

geflüchtete Menschen werden Nachbarn

Dass in Berlin Wohnraum fehlt, wissen wir nicht erst, seit Menschen, die vor Hunger, Menschen­rechtsverletzungen, Bürgerkrieg und Krieg fliehen, bei uns Schutz und menschenwürdige Lebens­bedingungen suchen. In einem der reichsten Länder, einem Land, das mitverantwortlich ist für Krisen und Kriege, werden sie in Massenunterkünften wie den Hangars in Tempelhof untergebracht. Auch wird politisch weiterhin völlig ungenügend darauf reagiert, dass die Einwohner*innenzahl schon lange steigt und Wohnraum für viele zunehmend unbezahlbar ist. Während hundertausende Wohnungen fehlen, sehen die Planungen des Senats nur 30.000 neue Wohnungen, davon ca. 6.500 geförderte, bis 2017 vor. Außerdem, an 60 Standorten, sogenannte Modulare Unterkünfte für Flücht­linge (MUF), Häuser in Leichtbauweise, wo jeweils bis zu 450 geflüchtete Menschen unterkommen sollen.

Massenunterkünfte erachten wir nicht als ein akzeptables Wohnmodell! Und, Provisorien haben die Tendenz, sich zu verstetigen. Auch steht zu befürchten, dass hier langfristig Wohnraum zweiter K lasse für sogenannte einkommensschwache Haushalte und Obdachlose entsteht.

Gute Wohnungen für Alle statt Notunterkünfte für immer mehr Menschen!

Wie könnte das gehen? Welche Vorstellungen einer lebenswerten Stadt für Alle haben wir, die wir hier wohnen? Wovon träumen unsere neuen Nachbarn in Hangars und Turnhallen? Welche Modelle könnten wir hier im Kiez realisieren?

Darüber wollen wir gemeinsam ins Gespräch kommen.

Dazu gibt es Beiträge mit Übersetzung

❚ zur Wohnungspolitik des Berliner Senats (Redaktion Mieterecho)

❚ zu Wohnungsbau­Projekten und zu alternativen Modellen in Kreuzberg

(Pfarrer Storck, Heilig­Kreuz­Kirche und WEM GEHÖRT KREUZBERG)

❚ zu dem Alltag, sowie zu Wünschen und Hoffnungen von Geflüchteten aus unserer direkten Nachbarschaft (Frauen und Männer aus Turnhallen und dem Hangar) Musikalische Beiträge von The Incredible Herrengedeck und anderen.

Außerdem sind vorgesehen: Info­Tische vom Nachbarschaftshaus Urbanstr., Kreuzberg Hilft und an­deren Initiativen, mit der Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen und im nachbarschaft­lichen Sinne Bedürfnisse und Fähigkeiten auszutauschen.

Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Str. 65, 10961 Berlin Kreuzberg am Donnerstag, 4. Februar2016, 18.30 Uhr, Einlass: 18.00 Uhr


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Keine Lager – Wohnraum für alle! Demonstration gegen die Errichtung eines Massenlagers auf dem Tempelhofer Feld

picture showing protest banners at the refugee camp in the former airport on Tempelhofer Feld

English translation below. Download Flyer in English, German, Farsi, and Turkish

Am Samstag, den 23. Januar 2016, wollen wir gegen den Ausbau der Lager im Flughafen Tempelhof, die Abschaffung des demokratisch beschlossenen Tempelhofer-Gesetzes, den Profit mit Geflüchteten, die katastrophalen Lebensbedingungen und vor allem gegen die Unterbringung von Menschen in Lagern an sich demonstrieren! Auftakt ist um 14 Uhr am Platz der Luftbrücke, von dort werden wir aufs Tempelhofer-Feld laufen, um den Menschen in den Lagern unsere Solidarität zu bekunden.

Keine Instrumentalisierung von Geflüchteten zum Zwecke der Gentrifizierung!

Der Senat plant derzeit das in einem Volksentscheid beschlossene Tempelhofer Feld Gesetz zu kippen. Es ist eines der ganz wenigen demokratisch beschlossenen Gesetze, der neoliberalen Regierung war es von Anfang an ein Dorn im Auge. Ausgerechnet die Geflüchteten werden nun durch die Politik zum Zwecke der Gentrifizierung instrumentalisiert. Auf dem Feld sollen Traglufthallen aufgestellt werden, insgesamt sollen bald um 8 000 Menschen auf dem Flughafengelände leben. Doch gerät das Gesetz erst einmal ins Wanken, wird auch der Bau von Luxuswohnungen und anderen gewinnbringenden Immobilien vorbereitet.

Keine Unterbringung in Lagern! Continue reading