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Angela Davis wird der Zugang zur Schule in der Ohlauer Straße verweigert

1 Comment

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Bezirksstadträtin erlaubt den US amerikanischen Bürgerrechtlerinnen, sich außerhalb der Schule zu treffen.

Die Genehmigung zum Besuch der Schule in der Ohlauer Straße für Angela Davis und Gina Dent wird von der Bezirksstadträtin verweigert.

Am 11. Mai beantragt ReachOut die Genehmigung für einen Besuch der Unterkunft von Geflüchteten in der Ohlauer Straße. Angela Davis und Gina Dent wollten in Begleitung von zehn Aktivist_innen mit den Geflüchteten über ihre Situation und über ihre politischen Aktivitäten diskutieren. Der Besuch der Schule ist ohne eine Genehmigung der Stadträtin, Borkamp nicht möglich, weil der Zugang zur Schule von einem Sicherheitsdienst verhindert wird.

Die Genehmigung wurde verweigert mit der Begründung, dass „es sich dabei um eine generelle Regelung” handeln würde. Desweiteren wurde großzügigerweise ein Treffen mit den Beteiligten von der Bezirksverwaltung außerhalb der Schule vorgeschlagen.

Gern können sich die beiden Damen mit allen Beteiligten außerhalb der Schule treffen. Sollten Sie hierfür keinen geeigneten Raum finden bzw. haben, sind wir gern dazu bereit, Ihnen im ehemaligen Rathaus Kreuzberg einen Saal/Raum zur Verfügung zu stellen

Im Februar und März fanden mehrere Treffen mit Bewohner_innen der Schule und mit einer Gruppe, geleitet durch Jürgen Quandt ( Heiligen Kreuz Kirche) statt. Diese Genehmigungen wurden unbürokratisch erteilt.

Frau Davis hat den ausdrücklicher Wunsch geäußert, die Schule zu besuchen, woraufhin einige der Bewohner_innen sie dorthin einluden, allerdings unter dem Vorbehalt der Erteilung einer Genehmigung. Ist der Bezirksverwaltung eine Veröffentlichung der Situation in der Schule womöglich unangenehm und somit unerwünscht?

Sanchita Basu

ReachOut – Opferberatung und Bildung gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus

Oranienstraße 159 10969 Berlin

Telefon: 030 695 68344, Fax: 030 695 68346 Mobil: 0175 544 7567 www.reachoutberlin.de

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Angela Davis is being refused access to the school in the Ohlauer Street (um es klarer zu machen, können wir das so übersetzen: Angela Davis is being accessed to a school where refugees are being housed)

The District Counselor allowed the US American civil rights activists to meet them outside the school.

Permission for Angela Davis and Gina Dent to visit the school on Ohlauer Street was refused by the District Council representative.

On May 11, the NGO ReachOut applied for permission for a visit to the refugees’ living quarters. Angela Davis and Gina Dent, along with ten other activists, wanted to meet the refugees and talk about their situation and their political activism. The visit to the school is not possible without the permission of the city councilor Borkamp because access to the school is currently being blocked by the security personnel there.

The permission was refused with the reason that “it is a general rule.” However, a meeting with those concerned outside the school was generously suggested by the district administration.

Both ladies are very welcome to meet those concerned outside the school. In case they don’t have or can’t find a suitable room, we are very willing to provide a room in the former Kreuzberg City Hall.”

In February and March several meetings took place with the people living in the school and a group, led by Jürgen Quandt of the Holy Cross Church. The permission to have these meetings had been given without further bureaucratic ado.

Professor Davis had specifically expressed a wish to visit the school, whereupon several of the inhabitants of the school invited her there, albeit with the condition that permission was granted. Is the thought oft the situation in the school becoming public uncomfortable for the District administration and therefore unwanted?

One thought on “Angela Davis wird der Zugang zur Schule in der Ohlauer Straße verweigert

  1. Es ist unmöglich, wie der Bezirk mit der politischen Bewegung der Geflüchteten umgeht.
    Ich fordere den Bezirk auf, ein Treffen von Angela Davis und Frau Nicola Dent innerhalb der
    Gehard Hauptmann Schule zu ermöglichen.

    Dies auch deswegen, weil nix mehr zu hören ist von der Angelegenheit und ein authentisches internationales Zentrum dort kaum entstehen kann, wenn nicht ein Teil durch Kooperationen von Initiativen selbstverwaltet bestehen bliebe. Frau Davis Kontaktaufnahme könnte in diesem Zusammenhang ev. wichtig sein.

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