News of Berlin Refugee Movement – from inside

Abolish Residenzpflicht! Abolish ‚Lagers‘! Stop Deportations! Right to Work and Study!

Brief an Monika Hermann

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Sehr geehrte Frau Monika Hermann,

wie Ihnen bereits bekannt ist, haben wir, die Aktivist_innen von Asylstrike Berlin, unsere politische Bewegung begonnen mit drei Forderungen.
Die Vereinbarungen mit Frau Kolat haben keine unserer Forderungen erfüllt. Wir werden keine Zeit damit verschwenden, uns gegen die zu wenden, die dieser Vereinbarung dennoch zugestimmt haben. Es ist ihr gutes Recht. Wir setzen unseren Protest fort.
Da wir eine selbstorganisierte, politsche Gruppe sind, akzeptieren wir jedoch keine Einmischung der Senatorin. Daher wenden wir uns nun an Sie, da Sie wissen, dass wir Asylsuchende den Oranienplatz für unseren politischen Aktivitäten gegen die rassistischen Asylgesetze in Berlin, Deutschland und Europa besetzt haben. Dazu fordern wir sie auf deutlich zu machen, dass ausschließlich, wir, die Asylsuchenden, autorisiert sind, den Platz zu diesem Zweck zu nutzen.
Alles was wir tun ist im Namen der Asylsuchenden. Wir sind politische Menschen und nicht einfach nur hungrig. Wir fordern Sie auf über ihre Lippenbekenntnisse hinaus, ein klares Zeichen zu setzen und Ihrer Verantwortung als zuständige Person nachzukommen.
Frau Kolat hat Napuli Langa, eine unserer Mitstreiterinnen, ein Schreiben überreicht. Zur selben Zeit verhandelt die Integrationssenatorin mit Herrn Bashir über die Ausgestaltung des Platzes. Wir tolerieren die kolonialen Methoden, Menschen gegeneinander auszuspielen nicht, die bereits zur Spaltung der Gruppe und zur Zerstörung des Camps geführt haben und viele Menschen in große Konfusion gebracht haben ! die Betroffenen, die Öffentlichkeit, die Medien etc.
Wir haben eine klare politische Strategie, die auf eine Veränderung der Asylpolitik in ganz Europa ausgerichtet ist. Niemand kann und wird uns stoppen. Daher bitten wir Sie eine Atmosphäre zu schaffen, in der wir unsere Arbeit machen können ohne Störungen durch die Polizei, Kompetenzgerangel seitens der politischen Verantwortlichen oder Hetzkampagnen gegen Unterstützer_innen, die ehrenamtlich die Versäumnisse der ausgrenzenden Politik auszugleichen zu versuchen. Einfach gesagt: Wir haben keine Zeit für Gezanke! Und möchten sie um ein persönliches Gespräch bitten, möglichst zeitnah.

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